Piz Bernina mit Steinbock

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Piz Bernina mit Steinbock Auflage: 250 (Sonderedition)
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Gut 17'000 Steinböcke leben heute in der Schweiz, 6000 davon alleine im Kanton Graubünden. Überhaupt hat der «König der Alpen» im grössten Kanton der Schweiz eine besondere Stellung inne. So ist er zum Beispiel auch dessen Wappentier. Zu grosser Bekanntheit gebracht haben es auch Gian und Giachen, die zwei Bündner Steinböcke, die für «Graubünden Ferien» fleissig werben. Dabei ist es alles andere als selbstverständlich, dass es in unserem Land überhaupt Steinböcke gibt. Im 17. Jahrhundert waren sie nämlich praktisch ausgerottet. Der Steinbock galt als Trophäe, wurden ihm doch Superkräfte nachgesagt. Das sogenannte «Herzkreuz» – der Herzknochen, das Fell, das Blut, das gemahlene Horn und sogar seine Exkremente wurden als Heilmittel verkauft. Über Jahrtausende heissbegehrt war auch sein Fleisch. So war zum Beispiel Ötzis letzte Mahlzeit getrockneter Steinbock mit Farn. Dass das edle Tier überlebt hat, hat es dem italienischen König Vittorio Emanuele II. zu verdanken. Er liess die letzten 100 Steinböcke 1856 unter Schutz stellen. Den Weg zurück in die Schweiz fand der Steinbock dank Schmugglern. 1906 brachten sie die ersten Steinböcke aus Italien über die Grenze.

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